Wertvolle
Tipp’s zum Parkett- und Dielenschleifen
Bevor Sie mit der Renovierung Ihres Bodens beginnen,
entfernen Sie bitte alle sich auf Ihrem Boden befindlichen
Bodenbeläge, wie Teppichböden,
PVC, Linoleum, Laminat usw.
Stellen Sie nun fest, welche Beschädigungen vorliegen und welche Versiegelung
(Lack, Öl, Wachs, usw.) früher verwendet wurde.
Aufgrund dieser Informationen können wir Ihnen die richtigen Maschinen
und das entsprechende Schleifpapier empfehlen und Ihnen gegebenenfalls einen
Vorschliff mit einer Fußbodenfräse (bei vorhandener Ausgleichsmasse)
empfehlen.
Bei genagelten Dielenböden: Versenken Sie vor den Schleifarbeiten sämtliche
sichtbaren Nägel um ca. 3mm-5mm (mit Hammer und Durchschlag) und entfernen
Sie die Sockelleisten. Grundsätzlich sollten Böden, die geölt
werden, gründlicher abgeschliffen werden als Böden, die man mit einem
Wasserlack bearbeiten möchte.
Denken Sie daran, das gut gemeinte Tipp’s von Nachbarn, Freunden und
Verwandten (gelesen, gehört oder gesehen) oft nur bedingt anwendbar sind.
PS: Sollten
Sie eine alte Villa von Oma oder Onkel geerbt haben, mit
wunderschönen Böden, die mit Einlegearbeiten oder ähnlichem
verziert sind, ziehen Sie einen Handwerksbetrieb zu Rate.
Denn: Was unsere hier ausgebildeten
Handwerker in drei Jahren Ausbildungszeit erlernen, können
wir Ihnen nicht, während der 30-minütigen Maschineneinweisung,
erklären.
Die
Schleifkörnung beim Schleifen
Um einem Holzfußboden
seine natürliche Schönheit zu entlocken,
ist ein optimaler Schliff unerlässlich. Die
Anzahl der Schleifgänge und die Körnungsfolge
hängen bei neu verlegtem Parkett von der Größe
und Anzahl der Überstände zwischen den
einzelnen Elementen sowie vom Grad der Verschmutzung
und den Unebenheiten ab.
Die Einhaltung der Körnungsfolge ist
sehr wichtig:

Mit der groben Körnung
werden die Verschmutzungen und die Überstände
entfernt, bis eine ebene Oberfläche erreicht
ist. Die darauffolgenden Schliffe mit den feineren
Körnungen dienen lediglich zur Entfernung der
Schleifspuren der groben Körnung. Es sollte
nach dem Einsatz der groben Körnung nicht mehr
als eine Körnung übersprungen werden, weil
sonst die Entfernung der Schleifspuren der vorangegangenen
Körnung kaum, oder nur mit großem Aufwand,
möglich ist. |